Die Ödmühle in Inzell ...
... taucht in den Geschichtsbüchern der Gemeinde Inzell das erste Mal im Jahre 1532 auf. Die ganze Geschichte seit dieser Zeit zu erzählen würde wohl den Rahmen sprengen. Deswegen beschränken wir uns auf ein paar markante Daten.
1896 wohnten in der Mühle die ersten nachgewiesenen Sommerfrischler. Einer dieser ersten Gäste war Geheimrat Bock aus Augsburg.
1913 übernahm der Kreuzfeldersohn Josef Eicher mit Maria Hofmann das Anwesen. Josef Eicher war von 1924 - 1933 und von 1945 - 1948 Bürgermeister von Inzell.
1921 baute Josef Eicher die Mühle von der alten Mahlsteinmühle zu einer Walzmühle um. Die Mühle florierte bis zum 2. Weltkrieg und ging unter der Zwangswirtschaft und Kontingentierung sehr zurück. Der Bestand konnte nach der Aufhebung nicht erhalten werden.
1950 wurde der Tourismusbereich ausgebaut. Die Ödmühle war einer der ersten touristischen Betriebe in Inzell.
1958 übernahm Johann Stadler aus Loibersdorf und die Haustochter Maria Eicher das Anwesen.
1963 wurde der Bach, der bisherige Betriebskanal, verlegt. Seither ist die Mühle aufgehoben.
1980 übernahm der Haussohn Albert Stadler mit Anna Resch aus Liebmannsberg die Mühle und errichteten den Bauernhof der 1982 fertig gestellt wurde.
1999 - 2004 wurde die Mühle von Grund auf renoviert und mit den jetzigen sechs liebevoll eingerichteten Ferienwohnungen ausgestattet.

